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Raum der Liebe von Christoph und Yella

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Aus Zweitausendachtsamkeit wird Zweitausendneunzehn…

Am 31.10. feierten unsere Vorfahren Samhain, auch das „keltische Silvester“ genannt, denn dieses Fest läutet im keltischen Kalender ein neues Jahr ein. Diesen Text schreiben wir heute - am 1. November - und läuten passend mit dem keltischen Neujahrestag auch unser 2019 ein. Nichts geschieht ohne Grund und so steckt in der Zahl ‚Neunzehn‘ für uns auch nicht grundlos das Wort ‚Neu‘, denn wir beginnen etwas Neues!

 

Als Menschen auf dem Weg zurück in ihre natürliche und gottgegebene Souveränität lernen wir immer mehr, uns und unsere Umgebung achtsam wahrzunehmen und unsere Entscheidungen in Einklang mit unserem höchsten Wohl zu treffen. Die Ereignisse der letzten Jahre haben uns dazu verholfen, ein paar Veränderungen in unserem Leben vorzunehmen.

 

Da viele von euch uns schon seit vielen Jahren auf unserem Weg begleiten, möchten wir dazu einige erklärende Worte an euch richten:

 

Wir bewohnen unseren Familienlandsitz hier im Westen Ungarns nun schon seit zehn Jahren. Auch wenn wir das Hamsterrad ein Stück weit verlassen konnten, existiert neben der „romantisch-visionären“ Seite natürlich auch der weltlich-materialistische Bereich für uns genauso, wie für alle anderen Menschen, die dieses Spiel bewusst oder unbewusst mitspielen.

 

Seit 2008 versuchen wir, auf der Grundlage der bestehenden Gesetze unser Land rechtlich zu sichern. Unter anderem mit Hilfe eines Strohmannes – einem Menschen, der als Kaufberechtigter einzig seinen Namen für die Verträge gab, während wir selbstverständlich sämtliche Kosten für den Kauf und die Überschreibung unseres Landes trugen.

 

Dieser Strohmann ist bis heute im Eigentum registriert und versucht seit einigen Jahren, diese Karte rechtlich gegen uns auszuspielen, indem er Ansprüche auf unseren Besitz stellt.

 

Dieses Verhalten akzeptieren wir nicht.

 

Es mag sein, dass dieser Strohmann als eingetragener „Eigentümer“ im Augenblick rechtlich am längeren Hebel sitzt, klar ist jedoch, dass er versucht, sich an etwas zu bereichern, das ihm nicht zusteht.

 

Das Land gehört moralisch in jeder Hinsicht uns, wir haben es schon drei Jahre, bevor besagter Strohmann diese Rolle übernahm, gehegt, gepflegt und mit Baugenehmigung auf unseren Namen sogar (!) ein Haus gebaut.

 

Wir stehen weiterhin für unseren Besitz ein, wir erfüllen weiterhin unsere Rolle als rechtmäßige Besitzer, wir lassen unser Haus stehen, wir pflegen unser Land und verteidigen es mit all unseren Möglichkeiten.

Das heisst, unser Land ist weiterhin unser Familienlandsitz.

Zusätzlich erachten wir jedoch einige Anpassungen in unserem Leben für konstruktiver.

 

Wir sind dankbar für alle Erfahrungen, die wir machen durften und treffen unsere Entscheidung in Frieden und Liebe - wobei „Liebe“ nicht gleich „lieb sein“ ist, in diesem Sinne kann Verhalten aus der Mitte heraus auch mal unbequem für Mitmenschen sein. Handeln wir jedoch zu unserem höchsten göttlichen Wohl, so ist dies auch automatisch zum höchsten Wohl aller, auch wenn das vielleicht nicht immer direkt für jeden ersichtlich sein mag.

 

Wir danken euch für eure Unterstützung und werden zu gegebener Zeit auf unserem Blog weiteres berichten.

 

Von Herzen alles Liebe wünschen dir

Christoph und Yella

 

Christoph

 

◾Geboren und aufgewachsen in der Schweiz

◾Familienlandsitzer seit 2008

 

Yella

 

◾Geboren und aufgewachsen in Deutschland

◾Familienlandsitzerin seit 2009

Das "Warum"

 

Christoph und ich haben uns zu unterschiedlichen Zeiten und unabhängig voneinander für diese Art zu leben entschieden. Für ihn war es ein logischer Schritt auf dem Weg zur Verwirklichung einer Vision, die ihn schon seit der Kindheit begleitete. Ich suchte nach einem Ausweg aus dem „Hamsterrad“ des sogenannten normalen Lebens. Wir fühlten beide, dass wir in der heutigen Lebens- und Arbeitswelt, die viel zu schnell und zu komplex ist, um sich vollwertig zu spüren und zu erleben, fehl am Platz sind und suchten deshalb einen alternativen, eigenverantwortlichen Weg, den wir glauben, hier gefunden zu haben.

 

 

 

Das „Warum?“ ist eine der großen Fragen, die sich jedem stellt, der neue Schritte in seinem Leben gehen möchte. Lohnt es sich, die alten und bekannten Strukturen aufzugeben? Meine Strukturen, die mir bisher Sicherheit gaben? Wohnung? Arbeit? Soziales Umfeld? Wiegt der Mehrwert des Neuen das auf?

 

Eine Entscheidung für ein Leben wie dieses braucht den vollen Einsatz. Es gilt zu bedenken, dass man dabei quasi auf die „reset-taste“ seines Lebens drückt: Auswandern in ein fremdes Land und Neustart auf einer Art „ground zero“. Die gewohnten Lebensumstände sind nicht mehr vorhanden, es gibt kein Wasser und kein Strom, keine Toilette, nichts. Dafür die Chance, selbstbestimmt zu entscheiden: Was will ich? Und was nicht! Es erfordert Mut, bewusst aus den gesellschaftlichen Strukturen herauszutreten und man ist gezwungen, viele der bisher fraglos übernommenen Allgemeinplätze zu hinterfragen. Was braucht man wirklich zum Leben und wie viel davon ist Manipulation? Und es erfordert auch Mut, je nach Entscheidung für ein „nein“ einzutreten, eventuell auch gegen die Meinung nahestehender Menschen, denn die Familie desjenigen, der sich für diesen Schritt entscheidet, wird in jedem Fall auch gefordert. Ein Stück Brachland bewohnbar zu machen, ein Haus zu bauen und das Einstehen für die eigenen Wünsche erfordert Arbeit. Die ersten drei Jahre gab es für uns kein Wochenende und keinen Feiertag, aber wir haben jede einzelne Minute davon für UNS gearbeitet. Wir durften selbst entscheiden, was uns wichtig ist und wofür wir unsere Zeit einsetzen.

 

Wir kommen unserem Wunsch, ein Stück Land zu beseelen, dabei so naturnah, nachhaltig und selbstversorgerisch wie möglich zu leben, immer näher. Bis wir das endgültig geschafft haben, ist es zwar noch ein weiter Weg – eigentlich ein Lebensziel, welches wohl nie abgeschlossen sein wird – aber wir gehen in die richtige Richtung. Uns ist klar, dass wir noch immer ein Auto fahren, das Benzin verbraucht, ebenso wie die Generatoren zum Wasser pumpen und für größere Maschinen. Ebenso, dass unsere Solarbatterien nicht gerade die nachhaltigsten Gegenstände unter der Sonne sind, aber momentan benötigen wir diese Dinge noch. Viele Dinge, die man im urbanen Leben ganz selbstverständlich voraussetzt, wie Strom auf Knopfdruck, fließend Wasser, wenn man den Hahn aufdreht oder eine warme Wohnung, wenn man nach Hause kommt, erfordern nun unseren persönlichen Einsatz und unseren bewussten Umgang mit den Ressourcen. Wir verändern uns gleichzeitig mit unserem Land und so verändern sich auch unsere Bedürfnisse. Durch fehlende Ablenkungsmöglichkeiten wie Fernseher etc. ist es schwieriger, vor sich selbst weg zu laufen, man wird mit sich selbst konfrontiert. Und durch den gemeinsamen Lebens- und Arbeitsbereich werden wir auch mit einander konfrontiert. Durch die fehlende Ablenkung bemerken wir Veränderungen in uns eher, das ist nicht immer leicht, denn genau wie man die Freude eher bemerkt, packt einen die Traurigkeit auch fester. Wir akzeptieren das als einen Teil unserer Entwicklung, gleichzeitig genießen wir die Ruhe in unserem Leben, sogenannte Katastrophenmeldungen bekommen wir gar nicht mit, sind völlig unbeleckt von saisonalen Bombardements auf die Sinne, wie zum Beispiel dem Vorweihnachts-Wahnsinn und es gibt keinen Freizeitstress für uns. Wir können Samstags abends um acht Uhr im Bett liegen, ohne das Gefühl zu haben, dass wir gerade etwas verpassen und das Wochenende besser nutzen sollten…

 

 

 

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